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Marquee Moon - Ikonen des Gothic-Rock

 

    

Nigel Degray in großer Form mit dem schmutzigen, düsteren Sound seiner Gitarre

 

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Marquee Moon Bandleader Nigel Degray

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Fixstern am Gothic-Himmel   

                    

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Wenn man über die Band Marquee Moon schreibt, kommt man an den verschiedensten Superlativen nicht vorbei, denn diese Gruppe, so stellte der Musikkritiker Peter Müller bereits im Oktober 1986 fest, gehört zum Besten, was in den 80er Jahren von Berlin aus ins Rampenlicht der Musikwelt getreten ist.

Titulierungen, wie die als „Deutschlands schärfste Underground-Pop Band“, die „besser losgeht als die Sisters of Mercy und Psychedelic-Fans zum Ausrasten“ bringt, die sich „aus Trends und Moden ausklinkt“ um mit „superharten Gitarren im Stil der sechziger Jahre“ „eine herbe Mischung aus Pop und Underground“ zu machen sind nur die Spitze des Eisbergs.

Diese herausragende deutsche Band hatte Mitte der 1980er Jahre einen Musikstil aus dem Punk heraus entwickelt, der erst später die Bezeichnung Gothic erhielt. Marquee Moon waren zu dieser Zeit mit ihrem musikalischen Konzept in der Bundesrepublik und Berlin einzigartig und sollten schließlich zu Vorreitern und Ikonen der deutschen Gothikszene werden.

Die Band plünderte gekonnt die vorausgegangenen Jahrzehnte der Rockmusik und fertigte daraus ihren ureigensten Stil. Durch Tourneen mit den Ramones, den Kinks oder Red Lorry Yellow Lorry gelang es ihnen, ihren Ruhm noch zu steigern.

Für etliche andere Musiker und Gruppen, wie zum Beispiel Girls Under Glass, Primus Inter Pares oder den Grafen von Unheilig, waren sie Vorbilder, Idole und Beispielgeber.

Nach mehr als zehn Jahren im Musikgeschäft hatte sich die Band 1997 dann endgültig von der Bühne zurückgezogen. Ihr bleibendes Vermächtnis ist großer deutscher Gothic-Rock ganz eigener Prägung.

In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie alles begann. Das aufschlussreiche Porträt einer ungewöhnlichen Band, die der Musikwelt ein faszinierendes musikalisches Erbe hinterlassen hat. Das bunte Bild einer Band, die nicht nur Musikgeschichte geschrieben sondern viele Menschen bewegt und nachhaltig beeinflußt hat.

Eine unterhaltsame, informative Seite zwischen Spannung und Nostalgie, die jeden erfasst der sich für die Musik der 1980er Jahre interessiert.

Entdecken Sie hier die Band Marquee Moon und erfahren Sie viele interessante Einzelheiten über ihre      Entwicklung und die Hintergründe ihrer Karriere und ihres Erfolges:      

 

 

Marquee Moon - Galionsfiguren der schwarzen Subkultur

 

                                         

                                     Marquee Moon 1984 -  Skid Byers, Tom Petersen, Nigel Degray, Hanzy Nischwitz

 

Im Januar 1984, als sich der Dark-Wave in Deutschland noch in den Kinderschuhen befand, gründeten vier wüst aussehende junge Leute eine Band, gaben ihr den klangvollen Namen Marquee Moon und fingen an den Gothik-Rock hier in unseren Breitengraden bekannt und salonfähig zu mache­n. Heute gelten sie als eine der herausragendsten deutschen Gothic-Bands und zählen zu den absoluten Klassikern dieses Genres.

Bei Marquee Moon handelte es sich um eine ganz bemerkenswerte deutsche Gruppe, die aus dem Punk-Untergrund auftauchte und schon vom Anbeginn ihrer Karriere jedem Vergleich mit internationalen Bands ohne weiteres standhielt.

Spätestens seit ihrem Auftritt im Vorprogramm der Ramones im Juli 1985 wurden sie als schärfste Pop-Underground Band Deutschlands einem großen Publikum bekannt.

Mit Ausdauer, musikalischer Qualität und ständiger Entwicklung ihres eigenen Stils waren die vier Streiter des Rock 'n Roll auf dem direkten Weg nach oben.

                                                   

                                                                           (Marquee Moon 1984)

Gegründet wurde diese außergewöhnliche Truppe von Skid Byers (Sänger), Nigel Degray (Baß), Hanzy Nischwitz (Gitarre) und Tom Petersen (Schlagzeug). Im Frühsommer 1985 stieß Humphy Sabothe dazu, der von Nigel Degray den Baßpart übernahm. Notwendig wurde dieser Wechsel, weil Skid Byers aufgrund einer Ohrerkrankung das Mikrophon an Degray abgeben mußte. Dafür übernahm Byers das Management der Band und stand ihr auch weiterhin als Texter zur Verfügung.

 

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(Marquee Moon- Single: Don't go out tonight)                     

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Gitarrenpop trifft Kafka

Mit ihrer 1984 erschienenen Debut-Single „Don't Go Out Tonight“, (welche vielen sicher vom Sampler „Godfathers Of German Gothic“ her bekannt sein dürfte) wurden Marquee Moon erstmal unter der Kategorie „Englischer Gitarrenpop“ eingeordnet. Mit dem Erscheinen der LP „Beyond The Pale“, ein Jahr später, rückten die einen die Band in die Gothic-Darkwave-Ecke, während andere sie eher als Vertreter eines Sixties-Revivals wahrnahmen. Die Band selber sah sich jedoch in keine dieser Schubladen richtig eingeordnet, allerdings leugnete sie die Einflüsse aus diesen Richtungen auch nicht. Selber bezeichneten sich die vier Moonies als „Antwort der 80er Jahre auf die 60’s“

Ihr vom Punk und Beat inspirierter Sound weist aber schon auf ihrer Debüt-LP „Beyond The Pale“ die ersten dunklen Ansätze auf und deshalb findet sich das Quartett relativ schnell in der damals bereits leicht geöffneten Gothic-Schublade mit Bands wie Bauhaus, The Mission oder Siouxsie and The Banshees wieder.

Das die vier Düstermänner in die Darkwave-Ecke eingeordnet wurden verdankten sie auch ihren Texten, die stark von Edgar Allan Poe, Kafka oder Lovecraft beinflußt waren. Viele ihrer Titel, mit ihren harten Gitarren und dem treibendem Backbeat, siedelten in der Nähe von den Sisters Of Mercy und Killing Joke.

                        

                        (Skid Byers)           (Nigel Degray)        (Hanzy Nischwitz)        (Tom Petersen)

Die Übergänge vom Post-Punk zum Gothic Rock waren in dieser Zeit noch stark fließend, weshalb bei vielen Bands unterschiedliche Stilformen innerhalb eines Werkes miteinander verknüpft wurden. So finden wir das auch auf „Beyond The Pale“.

Schwere, umwerfend wirksame Psycho-Rock-Riffs, die aber bei aller Düsternis nie Depression ausstrahlten, trafen auf herben Garagenrock amerikanischer Machart. Diese schwarze Hartscheibe ließ 60er-Anklänge (Velvet Underground, Stooges, britischer Pop) genauso hören wie Einflüsse von The Cure, Magazine, U2 oder The Clash. Das war Hardrock und Powerpop einer neuen Tradition. Mit diesem Album veröffentlichten die Berliner das erste ihrer vier Marquee-Moon-Meisterwerke. Bis heute gilt, sowohl unter Fans als auch unter Musikkritikern, „Beyond The Pale“ als Meilenstein der Rockmusik.

 

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Steigende Popularität

Es war schwer, eine genaue Be­zeichnung ihrer sehr gitarren­beeinflußten Musik zu finden. Dem Erfolg der Gruppe tat das jedoch keinen Abbruch da sie zu diesem Zeitpunkt durch die Unterstützung einer unbeirrbaren Fangemeinde bereits sehr viel Rückendeckung hatten.

Gerade bei ihren Liveauftritten kamen die Lieblinge schwarzgekleideter Mädels besonders gut an. Die Musikzeitschrift Limited Edition schrieb dazu im Dezember 1989: „Bemerkenswert ist die überaus gute Live-Qualität der Band, von der man sich bei den letzten beiden Auftritten überzeugen konnte. Wer spielen kann, spielt eben auch live gut“.

Unzählige ihrer Anhänger reisten ihnen von Konzert zu Konzert hinterher und wurden dafür mit teilweise wilden Bühnenshows belohnt. Ihre Auftritte glichen eher Happenings, an deren Ende stets völlig erschöpfte Musiker und überwältigte aber glückliche Fans zurückblieben.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

                                                                                                                                                                           (Humphy Sabothe)

Die konstanten Werte der Band hießen Intensität, Exzeß, Selbstaufopferung, Extravaganz und Härte. „Wir haben ganz bestimmte Vorstellungen davon, wie „die“ geile Band  auszusehen hat. Dem versuchen wir gerecht zu werden, damit, wollen wir Erfolg haben.“ sagte Gitarrist Hanzy Nischwitz einst in einem Interview.

Und das sollte den vier Moonies auch gelingen. So landeten Marquee Moon einige Aufsehen erregende Coups: Da war zum Beispiel 1985 die Tour mit den Ramones, und 1987 zogen sie mit den legendären Kinks durch die Lande. Wonach sich jede Independent- Gruppe die Finger leckt, den vier Berlinern schien es zuzufallen. In späteren Jahren standen sie unter anderem noch mit so illustren Größen wie Heroes Del Silencio, Red Lorry Yellow Lorry, Faith No More oder Marilyn Manson auf der Bühne.                                                                                                                                                                              

 

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Wegbereiter des Gothic-Rock

Marquee Moon entwickelten sich schnell zu einer zentralen und treibenden Kraft der Waveszene. Das französische Musikmagazin Guts Of Darkness bezeichnete die Band als eine der Speerspitzen des Gothic-Rock. Sie zählen zu dessen bedeutendsten Vertretern und werden heute als Wegbereiter der deutschen Gothic-Szene bezeichnet. Den Status als Kultband haben sie längst erreicht.

Im Gothic- und Dark Wave-Lexikon wird über die Band unter anderem dies gesagt:  „Die wohl bekannteste Berliner Gothic-Band zu Mauerzeiten. […] Sie werden in erster Linie durch ihre erste MLP legendär. Besagtes „Beyond The Pale“-Mini-Album enthält mit Songs wie „Prince Of Darkness“ und dem Titeltrack gleich zwei Klassiker des deutschen Gothic und stößt auch im europäischen Ausland auf großes Interesse“.

 Das Rocklexikon Deutschland schreibt folgendes über diese erstaunliche Truppe: „Sie brachten  […] neopsychedelischen Rock heraus, der in Deutschland als einmalig galt und in der Independent-Szene viele Anhänger fand“.

       

                                                                   (Marquee Moon zwischen 1985 und 1988)

 

Dieser „neopsychedelische Rock“ fand sich in besonderer Ausprägung auf ihrem AlbumStrangers In The Monkey Biz“, das zu einem weiteren Highlight in der Geschichte der Band wurde. Diese schwarze Scheibe zählte schon kurz nach ihrem Erscheinen zu den herausragenden Platten des Jahres 1986. Darauf fanden sich etliche ohrwurmartige Popsongs aus der Songschreiber-Schmiede Degray/Byers, die noch heute für Begeisterung sorgen und immer wieder die Tanzflächen füllen.

Aber es gab auf dieser Scheibe nicht nur die sixtiesgestylten Popnummern oder die herrlichen Songs mit dem Charme der Glitter-Rock-Blütezeit, auch die Finster-Fraktion kam hier auf ihre Kosten. Grüße aus der Gruft kamen mit den schwermütigen Titeln in schleppend-wogendem Tempo mit spartanisch zirpenden Schrillgitarren. Strangers In The Monkey Biz“ bot somit jede Menge Abwechslung und traf allseits auf Begeisterung.

                                                                             

                                (Nigel Degray, 1989)                                                                       (Hanzy Nischwitz, 1989)

 

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Quantensprung ins Nirgendwo

Diesen zwei Alben sowie einer Tournee mit Red Lorry Yellow Lorry verdankten es Marquee Moon, dass sie nun auch über Europa hinaus bekannt wurden und bereiteten den Boden für ihr drittes, 1989 erschienenes Album „Future Patrol“.  

Jahre später wird in Rezensionen des Albums zu lesen sein, dass Marquee Moon mit dieser LP die Verschmelzung von Gothic mit Industrial- und Metalelementen vorweggenommen hatten, für die andere Bands später als innovativ gerühmt wurden und die damit gigantische Umsatzzahlen erreichten.

Das französische Musikmagazin Guts Of Darkness schrieb über „Future Patrol“: „Die Combo praktiziert eine muskulöse, energische Art des Post-Punk Gothik mit einem schmutzigen Sound, den man beschreiben könnte als Erbe des Punk. Wenn man aber genauer hinhört, entdeckt man eher Einflüsse von Heavy Metal. Diese heftige, gewaltsame Variante […] dient aber gerade dem Anliegen mit einer furchterregenden Wirksamkeit, von der sich Gruppen wie Love Like Blood ein Scheibchen hätten abschneiden können bei ihren ungeschickten Versuchen, eine Fusion zwischen Gothic, Hard Rock und Metal zu finden. Die Stimmung ist schwermütig aber gleichermaßen gezeichnet von einer spürbaren Wut, die den soliden Melodien manchmal eine fast kriegerische Dimension verleihen. Wäre man nicht versucht, eine Parallele zu Fields Of The Nephilim herzustellen? Ganz und gar nicht. […] ,Future Patrol" wandelt mehr auf den Pfaden von Red Lorry Yellow Lorry, allerdings nicht so schnell und schwerer. Auf jeden Fall handelt es sich um ein sehr gutes Album, das gespickt ist mit starken Titeln und sicherlich die Vollendung der Anfangsjahre in der Karriere von Marquee Moon markiert und im Anschluss Gruppen wie Girls Under Glass inspirieren wird“.

 

                                                   

                                                                                (Marquee Moon 1990)

  

Damit kündigte sich ein internationaler Durchbruch an, denn mit dieser LP schien der Erfolg ihnen sicher. Doch ohne ersichtlichen Grund brach ihre Erfolgsgeschichte plötzlich ab, als wäre ihre Karriere mit einem Mal zum Stillstand gekommen. Die Band verschwand Mitte 1990 ohne Erklärung spurlos von der Bildfläche und es entstand eine anhaltende Pause. Erst Jahre später tauchte sie wieder aus der Versenkung auf.

 

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Die dunkle Phase

Mitte 1992 erschien mit dem Titel „Angst + War“ der erste neue Song der Band auf dem Sampler „Dossiers“.

Nach ihrer langen Pause hatten die Düsterrocker mit diesem Stück genau den Nerv der Zeit getroffen. Wegen seiner großen, positiven Resonanz, wurde er auch der Titelsong ihrer neuen CD. Mit „Angst + War“, diesem sehr atmosphärisch-gotischen Album, feierte die Band ab 1993 wieder große Erfolge und befriedigte die anhaltende Nachfrage nach Liveauftritten.

„Angst + War“ entpuppte sich als hervorragende Punk/Darkwave- Scheibe, die viele Hörer an die  frühen Christian Death erinnerte. Andere wiederum meinten, Marquee Moon hätten ihren Gothikrock mit einem Gefühl von Post Punk gefärbt, in der Art wie man ihn bei Killing Joke’s „Night Time“ findet, angereichert mit einer Prise Experimentierfreude wie bei Furyo. Die Stimmung der Platte hatte jedenfalls etwas Kaltes und Trockenes und einen schmutzigen, düsteren Gitarrensound. Die Wahl der eher kargen Arrangements passte aber gut zur Gruppe, die eine ganze Reihe exzellenter Kompositionen lieferte, einprägsam und kraftvoll -  das bis dato dunkelste Marquee Moon-Album.

                                           

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

Mit dieser Disc gewann die Gruppe eine ganz neue Generation von Fans und spielte immer wieder vor ausverkauften Häusern.

Allerdings waren Marquee Moon zu dieser Zeit fast so etwas wie eine One-Man-Show. Verschiedenste  Bandmitglieder sah man kommen und gehen, und angesichts der Tatsache, dass außer dem charismatischen Sänger und Songschreiber Nigel Degray niemand mehr aus den Anfangsjahren der Gruppe dabei war, schien der Einfluss der jeweiligen Bandmitglieder auf den Sound der Band eher gering.

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Zurück zu den Wurzeln

1995 erschien eine erneute musikalische Botschaft in Form der CD „Desert House“. Wegen der anhaltenden Tourneen im In- und Ausland blieb der Band nicht viel Zeit für neue Aufnahmen, weshalb „Desert House“ nur drei neue Studiotracks enthielt. Mit dieser Veröffentlichung brachen Marquee Moon aus dem Gruftie-Klischee aus. Die Musik erinnerte nicht nur an die letzte Veröffentlichung „Angst + War“ sondern knüpfte auch an frühere Aufnahmen der Band an und gab damit die recht eigene Auffassung der Band von Gothic wieder. Die Stücke waren zwar atmosphärisch bis apokalyptisch, ansonsten aber hart und treibend.

                       

                                                                                     (Marquee Moon 1997)

 

Im September 1996 erscheint die sehr erfolgreiche Compilation „Best of Marquee Moon“, die einen Querschnitt des Schaffens der Band zwischen 1985 und 1996 darstellte und einige der gesuchten Frühwerke der Formation enthielt. Außerdem befanden sich darauf auch zwei neue Songs, die einen Vorgeschmack auf ein weiteres neues Album geben sollten. Dieses Album erschien jedoch nicht mehr.

Ein halbes Jahr später trennte sich die Band völlig unerwartet und löste damit in der schwarzen Gemeinde eine Schockwelle aus. Das Ende von Marquee Moon kam für viele ziemlich abrupt, als sich Nigel Degray im Spätsommer 1997 entschloß, die Gothic-Kult-Band endgültig aufzulösen.

Kurze Zeit später rief Amerika nach ihnen, aber da war es schon zu spät. Degray fühlte sich erschöpft und aufgezehrt von den vielen Konzerten und Auftritten und die Band war bereits in alle Winde zerstreut.

Bis heute sind die Stimmen nicht verstummt, die nach einer Reunion der Band verlangen.

Was dessen ungeachtet für immer bleibt, ist ihre Musik. Kraftvoll, atmosphärisch und einzigartig, wie alles von Marquee Moon. Ihre Songs, die auch heute noch frisch und unverbraucht klingen, von denen viele Hitpotential besaßen und von welchen etliche zu absoluten Clubhits wurden, bleiben uns erhalten. Meilensteine des deutschen Gothic, von denen glücklicherweise einige Veröffentlichungen noch immer erhältlich sind.

Für viele sind Marquee Moon sowas wie Helden und sie werden heute, mit ihrem mitreißenden, gitarrenlastigen Sound, stilistisch in die Nähe von The Cure, den Sisters Of Mercy, Siouxsie and the Banshees, den Lords Of The New Church und anderen Größen des Genres gerückt. Im Gothic-Bereich genießen sie schon längst einen geradezu legendären Ruf.

                                                                                                           

                                                                              

 

Lange nach dem Ende von Marquee Moon findet ihre Fangemeinde noch immer neue Anhänger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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(Nigel Degray)

                                                                   

 

 

                                

 

 

                             

 

 

 

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